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DNN Kultur - Amüsantes in einem Dresdner Februar

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Liebe Leserinnen und Leser,
mit der Sprache hadern wir immer mal, nicht nur als Journalisten. Wobei Stilblüten oder schiefe Metaphern ja zumindest noch amüsant sein können. Doch nun ist Schluss mit lustig, denn mittlerweile geht es ums Geschlecht, nicht nur ums grammatische. Gendersprache wird sicher ihren Weg und ihre Ausdrucksweisen finden, um die sprachlich männlich dominierte Welt zu ändern. Ob der Duden mit Wortschöpfungen wie „Bösewichtin“ dabei hilfreich ist, darf aber gelinde angezweifelt werden.
Weil wir gerade von Wörtern sprechen: Der englische Begriff Lockdown dürfte einer der jüngsten angelsächsischen Importe fürs Deutsche sein. Eine Übersetzung braucht es da nicht. Dafür aber hat der Lockdown etwas ganz Eigenes, ja Einzigartiges hervorgebracht: völlig verschiedene Umgangsweisen mit ihm. Diese kleine Typologie, von Balkonist bis Verschollener, ist eine amüsante Auflistung, vor allem aber ein nicht ganz ernst gemeinter Blick auf uns selbst.
Dresden hat, so viel Ernst muss wiederum sein, den 13. Februar mit fast beängstigender Ruhe hinter sich gebracht. Die Mischung aus Lockdown und knackig-kaltem Winterwetter hat zu dieser diesjährigen Atempause sicher ordentlich beigetragen. Gedenkkonzerte gab es natürlich trotzdem.
Und wer nun schon überlegt, ob es irgendwann einmal Memorabilia für diese eigenartige Zeit geben wird, dem sei gesagt: zu spät, längst schon passiert. Eine in Dresden gefertigte Medaille sorgt nämlich bereits für Abhilfe.
Die Numismatik ist eben die Traumabewältigung des kleinen Mannes - der als stehender Begriff auch die Frauen einschließt.
Ihr Torsten Klaus
DNN-Kulturredakteur
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